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14.03.2016Berlin/Teltow

MAPFRE erwartet im Jahr 2018 Umsätze von 31 Milliarden Euro

Auf der jährlichen Hauptversammlung präsentierte die Gruppe ihren neuen Strategieplan für 2016-2018, dessen Fokus auf profitablem Wachstum liegt. Es wurde außerdem mitgeteilt, dass mindestens 50 Prozent des Gewinns mit einer durchschnittlichen Rendite von 5 Prozent an die Aktieneigner ausgezahlt werden sollen. Es wird mit einem durchschnittlichen ROE von mindestens 11 Prozent über die 3-Jahres-Periode gerechnet. Weiterhin soll das digitale Direktgeschäft ausgebaut und die Marke VERTI 2017 in den Vereinigten Staaten an den Start gehen. Mit der Entwicklung eines Plans zur Nachhaltigkeit und einem Plan zur aktiven Transparenz möchte man das Image von MAPFRE als das weltweit vertrauenswürdigste Versicherungsunternehmen weiter ausbauen. MAPFRE zahlt im Geschäftsjahr über 540 Millionen Euro an Steuern; das entspricht einem effektiven Steuersatz von 30,4 Prozent.

MAPFRE erwartet, bis Ende 2018 einen Umsatz von 31 Milliarden Euro zu generieren. Von 2016 bis 2018 sollen mindestens 50 Prozent des Gruppengewinns mit einer durchschnittlichen Rendite von 5 Prozent an die Aktieneigner ausgezahlt werden können. Das sind einige der strategischen Ziele, die vom MAPFRE Chairman und CEO, Antonio Huertas, während der jährlichen Hauptversammlung am letzten Freitag (11.03.2016) in Madrid angekündigt wurden. Hier machte Huertas auch bekannt, dass die Gruppe eine Schaden-Kostenquote von unter 96 Prozent und einen durchschnittlichen ROE von mindestens 11 Prozent anstrebt.

Diese Ziele sind Bestandteil des neuen Strategieplans, der sich auf profitables Wachstum konzentriert und auf vier zentralen Säulen für das Unternehmen basiert: Kundenorientierung, digitale Transformation, Exzellenz im technischen und operativen Management sowie Kultur und Human Talent.

Die Kostensparmaßnahmen werden auch weiterhin in der gesamten Gruppe mit dem Ziel angewendet, die Kostenquote mit einem gleitenden Durchschnitt von weniger als 28 Prozent der Prämien über den Zeitraum von drei Jahren aufrecht zu erhalten und außerdem die verschiedenen strategischen Initiativen auszunutzen, um Kosteneinsparungen von mindestens 150 Millionen Euro zu erzielen.

Die fortschreitende Entwicklung des digitalen Direktgeschäfts, das sich von 2016 bis 2018 um 50 Prozent erhöhen wird, spiegelt das Engagement von MAPFRE im Bereich Diversifikation, nicht nur im geografischen Hinblick, sondern auch in Bezug auf Geschäftsbereiche und Vertriebswege, wider. In diesem Zusammengang kündigte der Chairman und CEO von MAPFRE an, dass im Jahr 2017 VERTI in den Vereinigten Staaten an den Start geht. Bei der Integration von Direct Line in Deutschland und Italien werden weitere Fortschritte erzielt, die zukünftig ebenfalls unter der Marke VERTI operieren werden.

MAPFRE arbeitet weiterhin an der Entwicklung eines Unternehmens in China, das auf den Verkauf von Online-Kfz-Versicherungen spezialisiert ist und wartet derzeit auf die entsprechende Bestätigung des Vorlizenzantrags der chinesischen Behörden, um 2017 mit dem Geschäftsbetrieb zu beginnen. Außerdem hat MAPFRE die Genehmigung erhalten, in China als Rückversicherer tätig zu sein.

Das Engagement der Gruppe für die digitale Transformation ist auch das Ziel, wenn es einerseits darum geht, die Entwicklung der bereits bestehenden Geschäftsbereiche voranzutreiben und andererseits neue zu schaffen. Zu diesem Zweck werden alle regionalen Bereiche einen Plan für das digitale Direktgeschäft entwickeln, um einen ersten Schritt für die koordinierte Ausdehnung dieses Kanals zu machen..

Die Anpassung an diese neue Realität steht im Einklang mit der Stärkung des Filialnetzes von MAPFRE, das durch den Abschluss neuer Vertriebsvereinbarungen weiter verbessert wird – entweder mit Finanzinstituten oder anderen Arten von Unternehmen, abhängig von den spezifischen Eigenschaften des Marktes oder der Förderung des Wachstums in den verschiedenen Vertriebskanälen..

Mit diesen Plänen bemüht sich die Gruppe, einen nachhaltigen Wert für die Aktionäre zu schaffen, indem man sich auf profitables Wachstum konzentriert, Synergien zwischen den verschiedenen Bereichen maximiert um das strategische Geschäft von MAPFRE zu entwickeln, während man sich gleichzeitig der sozialen Verantwortung des Unternehmens verpflichtet. Zu diesem Zweck wurde kürzlich ein Nachhaltigkeitsplan für 2016 bis 2018 gestartet, um den sozialen Einfluss der Aktivitäten von MAPFRE zu maximieren, Umweltrisiken zu minimieren und hohe Governance Standards zu gewährleisten..

Darüber hinaus wurde der Plan für eine aktive Transparenz umgesetzt, mit dem Ziel, MAPFRE als eines der anspruchsvollsten Unternehmen im Hinblick auf die Transparenz gegenüber Stakeholdern zu positionieren, und das Image von MAPFRE als die weltweit vertrauenswürdigste Versicherungsgesellschaft zu stärken..

MAPFRE hat bedeutende Fortschritte bei der Umsetzung einer guten Governance in der Unternehmensführung gemacht und hat eine Richtlinie über ihre institutionellen, geschäftlichen und organisatorischen Prinzipien erlassen, um das Unternehmen an die neuen Trends und Empfehlungen in diesem Bereich anzupassen. Zum Beispiel hat MAPFRE einen Plan angestoßen, die Zahl der Konzernvorstandmitglieder innerhalb der nächsten drei Jahre auf 15 zu reduzieren und die Anzahl der unabhängigen Direktoren und Frauen im Konzernvorstand zu erhöhen.

Antonio Huertas hat nochmals das Engagement des Konzerns bestätigt, sicherzustellen, dass bis 2018 Frauen mindestens 40 Prozent der Positionen mit Führungsverantwortung und Schwerbehinderte mindestens 2 Prozent der Gesamtbelegschaft ausmachen werden.

Auf der jährlichen Hauptversammlung wurde außerdem der wirtschaftliche Beitrag von MAPFRE in den unterschiedlichen Ländern, in denen das Unternehmen operiert herausgestellt. Besonders erwähnenswert ist, dass im Jahr 2015 mehr als 1,55 Milliarden Euro (davon mehr als 540 Millionen an Steuern mit einem effektiven Steuersatz von 30,4 Prozent) an die öffentliche Hand geleistet worden sind, mehr als 4,5 Milliarden Euro an Provisionen für Vermittler, die für MAPFRE tätig sind, gezahlt wurden und 11,231 Milliarden Euro Leistungen für die mehr als 34 Millionen Kunden des Unternehmens geleistet wurden.

Schließlich bestätigte die Hauptversammlung, neben anderen Beschlüssen, die endgültige Dividende, die entgegen der Ergebnisse 2015 gezahlt werden. Die Schlussdividende von sieben Cent pro Anteil wird zu der Zwischendividende von 6 Cent pro Anteil hinzugefügt. So werden 13 Cent je Aktie vollständig an alle Aktionäre in bar ausgezahlt, das entspricht einer Rendite von 4,9 Prozent pro Dividende, eine der höchsten Renditen im spanischen Markt.

Die Präsentationen der jährlichen Hauptversammlung und die Rede des Chairmans und CEOs sind unter folgendem Link zugänglich: https://www.mapfre.com/corporate/news/press-releases/corporate/2016/shareholders-meeting-2016.jsp

Über MAPFRE

MAPFRE ist eine globale Versicherungsgesellschaft, die in 51 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten ist. Das Unternehmen ist Marktführer in Spanien, die führende multinationale Versicherungsgruppe in Lateinamerika und eine der zehn größten Versicherungsgesellschaften Europas (gemessen am Prämienvolumen). 2014 überstieg ihr Nettogewinn die Marke von 845 Millionen Euro. Ihre Einnahmen beliefen sich auf rund 26,4 Milliarden Euro. MAPFRE hat über 38.000 Mitarbeiter und mehr als 29 Millionen Kunden.

Über Direct Line

Die Direct Line Versicherung AG mit Sitz in Teltow bei Berlin ist eines der größten Autodirektversicherungsunternehmen in Deutschland. Die Gesellschaft ist auf dem deutschen Markt mit ihrem Markenzeichen – dem roten Telefon – seit 2002 aktiv und betreut mit ca. 400 Mitarbeitern über 600.000 versicherte Fahrzeuge. Seit dem 29. Mai 2015 ist das Unternehmen Teil der spanischen MAPFRE Gruppe. Neben Auto- und Motorradversicherungen bietet die Direct Line Versicherung AG auch Privat-Haftpflicht- und Privat-Rechtsschutzversicherungen an.



Pressekontakt

Direct Line Versicherung AG
c/o Herr Florian Schrodt
14329 Berlin

Telefon 03328 449-353
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E-Mail presse@directline.de

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