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12.02.2016Berlin/Teltow

MAPFRE verbucht in Europa 1,982 Milliarden Euro Prämieneinnahmen in 2015 (+54%)

Die Türkei (+41%), das Vereinigte Königreich (+25%) und Malta (+43%) führen das Prämienvolumen-Wachstum an. Das Direct Line Geschäft in Deutschland und Italien, das seit Juni 374 Millionen Euro Prämieneinnahmen beigetragen hat, wird in 2017 umfirmiert in VERTI. Die Gruppe verbuchte einen globalen Umsatz von 26,7 Milliarden Euro. Der Nettogewinn lag bei 709 Millionen Euro.

Der Umsatz von MAPFRE in der EMEA Region betrug zusammengerechnet 1,982 Milliarden Euro in 2015. Das sind 53,9% mehr im Vergleich zum Vorjahr, getrieben durch das signifikante Wachstum in der Türkei (+ 41,3% auf 753 Millionen Euro), im Vereinigten Königreich (+ 24,6% auf 274 Millionen Euro) und in Malta (+ 43,3% auf 271 Millionen Euro).

Das Geschäft von Direct Line in Deutschland und Italien wurde in Folge der Übernahme beider Unternehmen durch MAPFRE seit Juni konsolidiert. Zusammen haben sie in den vergangenen sieben Monaten 374 Millionen Euro Prämieneinnahmen beigetragen. MAPFRE verbuchte im Jahr 2015 in Italien 340 Millionen Euro Prämieneinnahmen und in Deutschland 141 Millionen Euro Prämieneinnahmen (inklusive Global Risk und Assistance).

MAPFRE EMEA umfasst 19 Länder in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika. Die Region trug 8,3 % zu den globalen Prämieneinnahmen von MAPFRE bei. Der Gewinn vor Steuern lag 2015 bei 10,6 Millionen Euro.

Globale Zahlen
Der Umsatz von MAPFRE stieg in 2015 um 4,1% auf mehr als 26,7 Milliarden Euro, während die Prämieneinnahmen sich auf 22,312 Milliarden Euro beliefen. Dies entspricht einer Steigerung von 2,3%. Es wurde ein Nettogewinn von 709 Millionen Euro erzielt (-16,1%), verursacht durch den Rückgang der Resultate im Bereich Nicht-Lebensversicherung (hauptsächlich als Konsequenz auf den Einfluss der Schneestürme in den Vereinigten Staaten), eine leichte Zunahme der Schadenfälle und den Anstieg der Steuersätze in einigen Ländern.

Der Bereich Rückversicherung berichtete Prämieneinnahmen von 3,732 Milliarden Euro, ein Anstieg von 11,6%. Der Nettogewinn lag bei 153 Millionen Euro (+ 7,8%).  Das Rückversicherungsgeschäft stellte 15,6% der Gesamtprämieneinnahmen und 17,9% der Gewinne der Gruppe dar. MAPFRE RE ist hinsichtlich der Prämieneinnahmen der 15. größte Rückversicherer weltweit.

Der Bereich Global Risks berichtete Prämieneinnahmen von 1,175 Milliarden Euro (+12% im Vergleich zu 2014) und einen Nettogewinn von 58,3 Millionen Euro (+32,8%).

Einnahmen aus den Bereichen Assistance, Services und Speciality Risks standen bei 1,21 Milliarden Euro in 2015 – ein Anstieg von 6,4% im Vergleich zum Vorjahr.

„Das Wachstum von Einnahmen und Prämien setzt sich weiterhin fort – dies spiegelt das Vertrauen der Kunden in MAPFRE wider. Aber wir müssen weitere Schritte unternehmen, um unsere Effizienz und Profitabilität zu steigern“, sagt Antonio Huertas, Chairman und CEO von MAPFRE.

Das Unternehmen hat kürzlich seinen Strategie-Plan für 2016-2018 beschlossen, der sich auf ein profitables Wachstum fokussiert und Kundenorientierung, digitale Transformation, herausragendes technisches Management, Stärkung der unternehmenseigenen Kultur und HR-Talententwicklung als seine Hauptachsen definiert.

Der Chairman und CEO von MAPFRE hat zudem den Strategie-Plan 2013-2015 rekapituliert, der größtenteils erfüllt wurde. Dabei sollte herausgestellt werden, dass die Gruppe innerhalb dieses Zeitraums ihren Anteilseignern 1,232 Milliarden Euro Dividende ausgezahlt hat. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Rendite von 12,6 % unter Berücksichtigung der erhaltenen Dividende und dem durchschnittlichen Anstieg des Aktienkurses.

Außerdem bestätigte Antonio Huertas, dass sich MAPFRE den Haupt-Strategiezielen der Gruppe für 2016 verpflichtet, dessen Fokus es hauptsächlich ist, eine Schaden-Kosten-Quote unter 96%, eine Kostenquote von 28% und eine andauernde Dividenden-Auszahlung von über 50% der Gewinne zu erreichen.

VERTI
Darüber hinaus schreitet MAPFRE bezüglich der digitalen Strategie mit dem internationalen Launch der Marke VERTI ab 2017 voran. Deutschland und Italien werden die ersten Länder sein, in der die Marke eingeführt wird. Derzeit macht das digitale Geschäft 4% des Gesamtgeschäfts von MAPFRE aus.

Dividende
Der Konzernvorstand hat beschlossen, der Jahreshauptversammlung eine Schlussdividende für das 2015er-Ergebnis in Höhe von 7 Cent pro Aktie vorzuschlagen. Damit würde die Gesamtdividendenausschüttung bezüglich des 2015er-Ergebnisses auf 13 Cent pro Aktie steigen, was einer Dividendenrendite von 4,9 Prozent entspricht. MAPFRE wird damit 56,5% seiner Gewinne als Dividende auszahlen, eine der höchsten Dividendenauszahlungen im Ibex 35.

Über MAPFRE

MAPFRE ist eine globale Versicherungsgesellschaft, die in 51 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten ist. Das Unternehmen ist Marktführer in Spanien, die führende multinationale Versicherungsgruppe in Lateinamerika und eine der zehn größten Versicherungsgesellschaften Europas (gemessen am Prämienvolumen). 2014 überstieg ihr Nettogewinn die Marke von 845 Millionen Euro. Ihre Einnahmen beliefen sich auf rund 26,4 Milliarden Euro. MAPFRE hat über 38.000 Mitarbeiter und mehr als 29 Millionen Kunden.

Über Direct Line

Die Direct Line Versicherung AG mit Sitz in Teltow bei Berlin ist eines der größten Autodirektversicherungsunternehmen in Deutschland. Die Gesellschaft ist auf dem deutschen Markt mit ihrem Markenzeichen – dem roten Telefon – seit 2002 aktiv und betreut mit ca. 400 Mitarbeitern über 600.000 versicherte Fahrzeuge. Seit dem 29. Mai 2015 ist das Unternehmen Teil der spanischen MAPFRE Gruppe. Neben Auto- und Motorradversicherungen bietet die Direct Line Versicherung AG auch Privat-Haftpflicht- und Privat-Rechtsschutzversicherungen an.



Pressekontakt

Direct Line Versicherung AG
c/o Herr Florian Schrodt
14329 Berlin

Telefon 03328 449-353
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E-Mail presse@directline.de

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