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13.11.2014Teltow

Car Shorts: Kurzfilmwettbewerb macht Gewinner zum viralen Hit

Das Publikum hat entschieden: Der Sieger des ersten Car Shorts Awards, des internationalen Kurzfilmwettbewerbs rund ums Auto, heißt „Újratervezés (My Guide)“. Der ungarische Wettbewerbsbeitrag wurde durch die Nominierung für Car Shorts in seinem Heimatland zu einem viralen Superhit. Aufs Podium schafften es zudem der neuseeländische Beitrag „Crash Course“ auf Platz 2 sowie die britische Animation „Gelato Go Home“ auf dem dritten Rang. Rund 115.000 Internetnutzer sahen sich die 24 Finalisten an und gaben gut 71.000 Stimmen ab.

Am Donnerstagabend wurden im Rahmen des 30. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin die Sieger des von der Autoversicherung Direct Line in Kooperation mit interfilm Berlin ausgelobten Wettbewerbs Car Shorts gekürt. Zur Wahl standen 24 Kurzfilme aus aller Welt rund um die Themen Auto & Mobilität.

Der souveräne Sieger heißt „Újratervezés“ und kommt aus Ungarn. In dem Zwölfminüter des gebürtigen Straßburgers Barnabás Tóth begleitet der Zuschauer ein älteres Pärchen auf seinen Autofahrten und lernt zwei vom Beziehungsalltag abgenutzte Menschen kennen. Erst ein unerwartetes Ereignis lässt erkennen, dass häufig gerade die scheinbar unerquickliche Routine dem Menschen Halt und Geborgenheit gibt. „Újratervezés“ ist ein warmherziger Film über Verlust und darüber, das Gegebene nicht als selbstverständlich zu betrachten. Der Film erhielt nicht nur die meisten Stimmen und die beste durchschnittliche Publikums-Bewertung, sondern wurde darüber hinaus in seinem Heimatland Ungarn zu einem echten Viral-Hit: Seit der Nominierung für Car Shorts konnte der Film fast eine Million Views verzeichnen. Für den ersten Platz erhält „Újratervezés“ ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Im Kampf um Platz 2 setzte sich „Crash Course“ aus Neuseeland durch. In der Komödie von Regisseur Simon Heath lernen wir die Fahrschule der Zukunft kennen und erfahren, dass man auch fliegende Fahrschüler lieber nicht ans Steuer eines Fluchtvehikels lassen sollte. Die rasante Hatz durch eine futuristische Metropole wurde von Studenten der Media Design School in Auckland erschaffen. Für den zweiten Platz erhalten sie 2.000 Euro.

Ein wahres Fotofinish war im Rennen um Platz 3 vonnöten. Am Ende lag „Gelato Go Home“ der britischen Regisseure Alasdair Brotherston und Jock Mooney in der Gunst der Zuschauer knapp vorne und konnte sich Bronze sichern. In der nur dreieinhalb Minuten langen Animation erhält der Zuschauer die originelle und liebevoll formulierte Antwort auf eine Frage, die er sich vielleicht nie gestellt hat: Wo verbringen Eiswagen eigentlich den Winter? Der dritte Platz der Car Shorts Awards ist mit 1.000 Euro dotiert.

Dr. David Stachon, Vorstandsvorsitzender von Direct Line: „Ich bin begeistert von dem Ergebnis. Die drei Erstplatzierten spiegeln die ganze Bandbreite des Wettbewerbs wider. Sie stehen damit stellvertretend für die vielen qualitativ hochwertigen und sowohl thematisch als auch in der Machart äußerst vielfältigen Beiträge, die wir erhalten haben.“

Matthias Groll von interfilm Berlin: „Es freut mich sehr, dass beim Rennen um die Preisgelder ein anspruchsvoll narrativer Film ganz vorne liegt. Dies zeigt, dass die Qualität in den viralen Strategien, Zufällen und (Um-)Wegen des Internets wider allen „Cat Content“ durchaus auch erfolgreich sein kann. Boten die 24 Nominierten in Machart und Inhalt eine überaus bunte und originelle Bandbreite an das Filmschaffen rund ums Auto, so sind die drei Gewinner die verdiente Spitze des Eisbergs von Urbanität, Fantasie und Mobilität.“

Insgesamt reichten 351 Filmschaffende aus fast 60 Ländern ihre Werke für den erstmals veranstalteten internationalen Kurzfilmwettbewerb Car Shorts ein. Die 24 von der Wettbewerbsjury nominierten Finalisten stellten sich auf www.carshorts.com vier Wochen lang dem Online-Publikum zur Abstimmung. Insgesamt wurden rund 71.000 Stimmen für die Kurzfilme abgegeben. Die 24 nominierten Kurzfilme können weiterhin auf www.carshorts.com angeschaut werden.



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