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24.01.2011Teltow

Tipps für eine lange Winterzeit: Direct Line informiertTipps für eine lange Winterzeit: Direct Line informiert

Der Winter ist noch lange nicht vorbei. Kaum fallen wieder die ersten Schneeflocken, herrscht auf den meisten Straßen reges Chaos mit vielen Verzögerungen, Staus, Unfällen und Pannen. Die Direct Line Versicherung AG gibt Autofah-rern Tipps, um mit dem Fahrzeug sicher durch den Winter zu kommen.

Die passende Ausrüstung und das richtige Fahrverhalten schützt Autofahrer vor Unfällen – und vor rechtlichen Problemen. Die Direct Line Versicherung AG stellt deshalb die wichtigsten Tipps zusammen, um Autofahrern den Winter zu erleichtern.

Die richtigen Reifen
Nur mit den richtigen Reifen kommen Autofahrer auf Eis und Schnee sicher voran. Seit 04. Dezember 2010 gilt die geänderte Straßenverkehrs-Ordnung (StVO): Matsch- und Schneereifen (M & S Reifen) sind Pflicht bei Glatteis, Schneematsch, Schneeglätte, Eis und Reifglätte auf der Fahrbahn. M & S Rei-fen gibt es als Winter- und Ganzjahresreifen, die Bezeichnung M & S ist seitlich auf dem Reifen eingeprägt. Empfehlenswert sind Reifen mit dem zusätzlichen „Three-Peak-Mountain“-Siegel (Berg-Piktogramm mit Schneeflocke). Sie sind im Gegensatz zu den mit der Bezeichnung M & S gekennzeichneten Reifen durch die Reifenindustrie in einem standardisierten Test geprüft und als wintertauglich befunden worden.

Eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern ist gesetzlich auch für Winterreifen vorgeschrieben. Für die Sicherheit bei winterlichen Straßenverhältnissen empfehlen die Reifenhersteller jedoch eine Mindestprofiltiefe von 4 Millimetern.Aufgrund des langen Winters und der neuen Winterreifenpflicht ist es in diesem Winter zu einer unüblich hohen Nachfrage bei Winterreifen gekommen. Nach wie vor müssen die Reifen teilweise nachbestellt werden und Autofahrer müssen mit längeren Wartezeiten bei der Bestellung und Montage rechnen. Außerdem haben sich die Preise für Winterreifen im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Wer dennoch mit Sommerreifen bei Glatteis, Schneematsch, Schneeglätte, Eis und Reifglätte fährt, muss mit 40 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Wenn der Verkehr durch die Sommerreifenutzung behindert wird, beträgt das Bußgeld sogar 80 Euro und es gibt einen Punkt in Flensburg. Bei einem Unfall kann die Kasko-Versicherung die Zahlung kürzen – wer bei winterlichen Straßenverhältnissen ohne M & S Reifen fährt, handelt grob fahrlässig.

Wichtig: Es gibt keine Übergangsfrist – wer keine Winterreifen hat, muss das Auto also stehen lassen. Die Pflicht gilt grundsätzlich für alle Auto-, Lkw-, Bus- und Motorradfahrer, unab-hängig davon, ob ihnen das Fahrzeug gehört.

Sicheres Fahren bei Schnee und Eis
Trotz der Nutzung von Winterreifen gilt für das Fahren bei Schnee und Eis immer, vorausschauend und umsichtig zu fahren.

Das A und O ist, einen größeren Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten und die Geschwindigkeit zu verringern. Bei glatter Fahrbahn ist der Bremsweg deutlich länger als auf trockenem Untergrund. Gefährliche Fahrmanöver durch abruptes Lenken oder Beschleunigen können besonders in Kurven zum Ausbrechen des Fahrzeugs führen. Sollte das Fahrzeug ausbrechen, hilft Folgendes: Auskuppeln und gefühl-voll gegenlenken, wenn das Auto darauf nicht reagiert, hilft nur noch die Vollbremsung.

Vorsicht: Mit ABS kann der Bremsweg auf glatter Fahrbahn durchaus länger sein, als bei Fahrzeugen ohne ABS. Der große Vorteil von ABS ist aber, dass das Fahrzeug bei einer Vollbremsung auf schneebedeckter Fahrbahn ausreichend spurstabil und lenkbar bleibt.

Gute Sicht bei schlechtem Wetter
Neben vorsichtigem Fahren ist es besonders im Winter essen-tiell, für eine gute Sicht zu sorgen – bei Gefahren auf der Fahr-bahn können Autofahrer vorausschauender reagieren, wie zum Beispiel bei Schlaglöchern oder umgefallenen Bäumen auf der Fahrbahn. Zudem können Verkehrsschilder zugeschneit oder verdreckt sein, sodass sie nur noch schwer zu erkennen sind.

Vor der Fahrt sollten zunächst Dach, Motorhaube und Heckpartie von Schnee befreit werden, sodass die eigene Sicht oder die des nachfolgenden Verkehrs durch verwehten Schnee nicht beeinträchtigt werden kann. Außerdem sollten alle Scheiben rundherum sowie beide Außenspiegel, Scheinwerfer, Blinker, Rückleuchten und das Kfz-Kennzeichen frei von Schnee, Eis und typischem Winterschmutz sein. Die Scheinwerfereinstellung sollte in einer Werkstatt überprüft werden. Schließlich sind noch ausreichend Frostschutzmittel in den Scheibenwaschwasserbehälter und intakte Scheibenwischer(blätter) für eine gute Sicht nötig.

Wichtig: Es ist die Pflicht eines jeden Autofahrers, die Fahr-weise den Sichtverhältnissen anzupassen und für eine gute Sicht zu sorgen.

Das richtige Zubehör
Zu einer optimalen Winter-Ausrüstung im Auto gehören Eiskratzer, Handbesen, Starthilfekabel und Frostschutz für Kühlwasser und Scheibenwischanlage. Eine warme Decke ist ebenfalls sinnvoll, vor allem bei einem längeren Stau oder bei einer Panne. Bei starkem Schneefall, insbesondere in Gebirgsnähe, sind Schneeketten zusätzlich zu den Winterreifen unumgänglich. Falls das Fahrzeug eingeschneit ist oder in einer Schneeverwehung feststeckt, sind Spaten und warme Kleidung wie Handschuhe wahre Helfer in der Not.

Die iPhone App von Direct Line bietet für Autofahrer eine mobile Hilfe, um im Falle eines Falles einen kühlen Kopf zu bewahren: Schritt für Schritt gibt sie Anleitung, wie man sich korrekt verhält und was in welcher Reihenfolge zu tun ist.

Wichtiges zur Kfz-Versicherung
Insbesondere im Winter gibt es wegen der Kälte und der schlechten Straßenverhältnisse viele Unfälle und Pannen. Deshalb sollten Fahrzeuge immer gut versichert sein. Bei einem Schlaglochschaden wird das besonders deutlich: Wer einen solchen Schaden hat, steckt oft in der Klemme: Denn der so genannten Verkehrssicherungspflicht von Gemeinden und Ländern steht die Pflicht eines jeden Autofahrers gegenüber, die Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen (StVO).

Es wird also oft erst vor Gericht geklärt, ob Gemeinde oder Land ihrer Pflicht nicht nachgekommen sind oder ob sich der Autofahrer trotz Warnung – also Warnschilder, Hütchen oder Ähnliches – fahrlässig verhalten hat. Hier gilt aber generell Folgendes zu beachten: Die Kfz-Haftpflicht Versicherung reguliert nach einem Unfall fremde Personen- und Sachschäden. Sie kommt auch bei grober Fahrlässigkeit des Schadenverursachers für fremde Schäden auf.

Bei Schäden am eigenen Fahrzeug – in der Kaskoversicherung – sieht es aber anders aus: Bei grob fahrlässigem Verhalten im Winter, wie zum Beispiel bei Glatteis bzw. tiefem Schnee mit Sommerreifen fahren, mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs sein oder das Eis von Fensterscheiben nicht vollständig entfernt haben, müssen Fahrer damit rechnen, für die Schäden am eigenen Fahrzeug ganz oder teilweise selbst aufzukommen.

Über Direct Line
Die Direct Line Versicherung AG mit Sitz in Teltow bei Berlin ist mit Beitragseinnahmen von rund 140 Millionen Euro im Jahr 2009 eines der größten Direktversicherungsunternehmen in Deutschland. Die Gesellschaft ist auf dem deutschen Markt mit ihrem Markenzeichen – dem roten Telefon – seit 2002 aktiv und betreut mit über 340 Mitarbeitern über 400.000 versicherte Fahrzeuge. Neben Auto- und Motorradversicherungen bietet das Unternehmen auch Privat-Haftpflicht- und Privat-Rechtsschutzversicherungen an. Das Unternehmen ist Teil der RBS Insurance Gruppe, die mit rund 17.000 Mitarbeitern und europaweit über 25 Millionen Policen unter anderem Europas größter Direkt-versicherer ist.



Pressekontakt

Direct Line Versicherung AG
c/o Herr Florian Schrodt
14329 Berlin

Telefon 03328 449-353
Telefax 03328 449-348
E-Mail presse@directline.de

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