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04.06.2008Teltow

Direct Line erreicht die Gewinnzone Direct Line erreicht die Gewinnzone

Die Direct Line Versicherung AG hat 2007 die Gewinnzone erreicht.

  • Wachstum im fünften Jahr in Folge gesteigert
  • Ergebnis erstmals positiv
  • Rekordneugeschäft zum Jahreswechsel
Im Geschäftsjahr 2007 verbuchte der Versicherer nach fünf Jahren am deutschen Markt erstmals ein leicht positives Jahresergebnis (2006: 9,4 Mio. € Verlust). Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen um 2,7 Prozent auf 117,8 Mio. €, der Policenbestand erhöhte sich im Geschäftsjahr auf 300.129.

Auf der Erfolgsspur – Beitragswachstum erneut über Markt
Trotz negativer Rahmenbedingungen im Markt für Kraftfahrtversicherungen setzte der Direktversicherer seinen stabilen Wachstumskurs im fünften Jahr in Folge fort. 2007 wurde erneut ein über dem Marktdurchschnitt liegender Zuwachs bei den Prämieneinnahmen und Policen erzielt: Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen nach internationaler Rechnungslegung (IFRS) um 2,7 Prozent auf 117,4 Mio. € (2006: 114,7 Mio. €). Seit dem Start von Direct Line auf dem deutschen Markt entspricht dies einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 12 Prozent. Die Zahl der bei Direct Line versicherten Fahrzeuge erhöhte sich im Geschäftsjahr um 6 Prozent auf nunmehr 297.179. Inklusive der noch jungen Sparten Privathaftpflicht und Rechtsschutz beträgt der Policenbestand jetzt 300.129. Die Zahl an Versicherungsverträgen erhöhte sich um 5,1 Prozent auf nunmehr 604.386 (2006: 575.148).

Ausbau des Partnergeschäfts vorangetrieben
Zugleich verzeichnete Direct Line in der Kraftfahrtversicherung zum Jahreswechsel 2007/08 mit einem Plus von mehr als 70.000 Fahrzeugen das höchste Neugeschäft der Unternehmensgeschichte. Für die weitere Entwicklung des Unternehmens schließt der Direct Line Vorstandsvorsitzende Albrecht Kiel neben dem weiteren Ausbau des Partnergeschäfts auch ein anorganisches Wachstum nicht aus, sofern sich im Markt dazu eine Gelegenheit bietet. Im Geschäftsjahr 2007 konnten mit dem Finanzdienstleister MLP, KarstadtQuelle Finanz Service und der FFS Group, Finanzierungspartner für Hyundai und Subaru-Händler, neue Partnerunternehmen gewonnen werden, im ersten Quartal 2008 kamen mit Payback und dem Online-Dienstleister Henrex weitere Kooperationspartner hinzu. „Die positive Entwicklung der Direct Line ist Ergebnis der, Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter, der Qualität unserer Produkte und der ausgezeichneten Kundenorientierung“, so der Vorstandsvorsitzende Albrecht Kiel.

Günstiger Schadenverlauf – Sinkender Aufwand
Anders als im Gesamtmarkt verlief die Schadenentwicklung bei Direct Line 2007 positiv. Zwar erhöhte sich die Schadenfrequenz in der Kasko-Versicherung unter anderem durch die vom Sturm „Kyrill“ verursachten Schäden. Entlastend wirkte aber die geringere durchschnittliche Schadenhöhe in dieser Sparte. Hinzu kam eine geringere Schadenfrequenz in der Kfz-Haftpflicht. Darüber hinaus wurde die Schadenquote auch durch Abwicklungsgewinne auf Vorjahresschäden günstig beeinflusst. So ging die Nettoschadenquote von 86 auf 76 Prozent zurück. Erfreulich ist auch die Entwicklung der kombinierten Schaden-Kostenquote (Combined Ratio). Sie verbesserte sich in den vergangenen Jahren fünf Jahren um durchschnittlich 8 Prozent auf nun 109,7 Prozent (2006: 119,9 Prozent). Um sicherzustellen, dass alle Verpflichtungen aus Versicherungsverträgen erfüllt werden können, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr die Bruttoschadenreserven nochmals aufgestockt, und zwar um fünf Prozent auf jetzt 154 Mio. €.

Erfreuliches Kapitalanlagenergebnis
Der Bestand an Kapitalanlagen stieg 2007 von 190 Mio. € um 16,3 Prozent auf 221 Mio. €. Sicherheit und Liquidität stehen bei der Anlage im Vordergrund, alle Investitionen haben die Anlageklasse A. 41 Prozent sind inzwischen sogar mit AAA bewertet. Abschreibungen aufgrund der globalen Subprime-Krise mussten nicht vorgenommen werden. Das Ergebnis aus Kapitalanlagen konnte im Geschäftsjahr trotz unsicherer Kapitalmärkte von 6,5 Mio. € um 25, 3 Prozent auf 8,2 Mio. € gesteigert werden. Hier profitierte Direct Line nicht nur von der höheren Anlagesumme, sondern auch vom gestiegenen Zinsniveau.

Stabile Mitarbeiterzahlen
Insgesamt beschäftigte Direct Line zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres 298 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die alle ihren Arbeitsplatz am Firmensitz in Teltow haben. Dieser Personalbestand konnte über die vergangenen Jahre hinweg aufgrund der positiven Entwicklung der Produktivität konstant gehalten werden. Die von jedem Mitarbeiter betreute Anzahl Policen stieg seit 2003 von durchschnittlich 650 auf nunmehr 1.095, die Bruttobeitragseinnahmen pro Mitarbeiter nahmen im gleichen Zeitraum von 268 Tsd. € auf 430 Tsd. € zu.

Ausblick 2008
Die positive Entwicklung der Direct Line setzte sich auch in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres fort und lässt einen insgesamt erfolgreichen Geschäftsverlauf 2008 erwarten. Auch 2008 will Direct Line wieder marktüberdurchschnittlich wachsen und dabei den Wettbewerbsvorteil des Geschäftsmodells eines Direktversicherers nutzen. Direct Line rechnet damit, dass schon 2008 die im Vorjahr und im ersten Quartal neu hinzugewonnenen Partner (MLP, KarstadtQuelle Finanz Service, FFS Group) nennenswert zur Geschäftsentwicklung beitragen. Darüber hinaus arbeitet Direct Line zum Ausbau an Produktinnovationen im Kfz-Bereich, bemüht sich um weitere Kooperationspartner bei Automobilherstellern und sucht neben dem organischen Wachstum nach Gelegenheiten zur Übernahme von Versicherungsbeständen. Auch für 2008 wird erneut ein positiver Jahresüberschuss erwartet. Direct Line ist davon überzeugt, dass bei den Autofahrern in den kommenden Jahren das Geschäftsmodell der Direktversicherung noch populärer wird und deshalb weiteres überproportionales Wachstum möglich ist. Dies nimmt die Versicherung zum Anlass, ihre Marktposition mit einem hohen Qualitäts- und Serviceniveau und die Stärken ihres Direktversicherungs-Konzepts auszubauen. Dazu werden die internen Prozesse weiter optimiert, um perspektivisch die Kostenquote zu senken. Ferner geht es um die Optimierung der Marken-Positionierung, stärkere Kundenbindung und den Ausbau der Fähigkeiten im Segment E-Commerce.

Unternehmensprofil Direct Line
Die Direct Line Versicherung AG mit Sitz in Teltow bei Berlin ist auf dem deutschen Markt mit ihrem roten Telefon seit 2002 aktiv. Mit Beitragseinnahmen von rund 118 Millionen Euro im Jahr 2007 ist Direct Line eines der größten Direktversicherungsunternehmen in Deutschland. Die Gesellschaft betreut mit etwa 300 Mitarbeitern mehr als 300.000 versicherte Fahrzeuge. Neben Auto- und Motorradversicherungen bietet das Unternehmen auch Privat-Haftpflicht- und Privat-Rechtsschutzversicherungen an. Direct Line UK, gegründet 1985 in Großbritannien, gehört zum Konzernverbund der RBS The Royal Bank of Scotland Group, eine der größten Bankengruppen weltweit. Das Unternehmen ist Teil der RBS Insurance Division, die mit rund 170.000 Mitarbeitern und europaweit über 20 Millionen Policen unter anderem Englands größter Autoversicherer ist. Die deutsche Direct Line ist eine von drei Auslandsgesellschaften der RBS Insurance: Die beiden anderen sind in Spanien und in Italien aktiv.



Pressekontakt

Direct Line Versicherung AG
c/o Herr Florian Schrodt
14329 Berlin

Telefon 03328 449-353
Telefax 03328 449-348
E-Mail presse@directline.de

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