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20.02.2006Teltow

Alkohol am Steuer Alkohol am Steuer

Deutsche Autofahrer werden vernünftiger

Die bisherige Bilanz der Verkehrspolizei in der Faschingshochburg München zeigt einen positiven Trend, der sich auch in den übrigen Karnevalregionen abzeichnet: Fahrten unter Alkoholeinfluss sind nach den ersten 31 Tagen der Narrensaison 2006 um insgesamt 13,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen; entsprechend ist auch die Zahl der alkoholbedingten Unfälle gesunken.

In sämtlichen Regionen Deutschlands, in denen das närrische Treiben von Silvester bis Aschermittwoch jetzt seinen Höhepunkten entgegensteuert, werden die Polizeikontrollen verstärkt und auf Information gesetzt, was bei Promillefahrten auf dem Spiel steht. Diese Aufklärungsarbeit scheint Früchte zu tragen. Doch haben immer noch mehr als die Hälfte aller Autofahrer, keine rechte Vorstellung davon, wie schnell die verhängnisvollen, sanktionierten Grenzen überschritten sind. „Die bundesweit einheitlichen Verschärfungen vergangener Jahre sind weithin noch gar nicht zur Kenntnis genommen worden“, stellt der TÜV Rhein-land fest.

Was kosten die Promille?
Schon von einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille ist nach geltender Rechtssprechung die „Fahruntauglichkeitsannahme“ bei der geringsten Auffälligkeit gegeben – etwa wenn das Lichteinschalten oder Blinken unterlassen wird. Selbst bei einem ausgewachsenen 80Kilo-Mann kann diese fatale Grenze bereits mit zwei Glas Bier überschritten sein – die Fahrerlaubnis ist dahin und die Punkte in Flensburg türmen sich. Und wenn es zu einem Unfall kommt, droht sogar Freiheitsentzug bis zu fünf Jahren.

Ab 0,5 Promille sehen die Medizin- und Rechtsexperten bereits ein doppeltes Unfallrisiko. Zusätzlich zu Geldstrafe, Freiheitsentzug steht hier schon das Vermögen auf dem Spiel: Schadenersatz, Schmerzensgeld und gegebenenfalls lebenslange Rente für das Unfallopfer können ruinöse Folgen haben. Und ab 1,1 Promille schließlich gilt eine Alkoholfahrt immer als Straftat, die den Entzug des Führerscheins zur Folge hat – je mehr Blutalkohol desto länger: Unter 7 Monaten führerscheinlose Zeit geht es dann in der Regel nicht. Je nach dem bekommt der Alkoholsünder das Dokument erst nach Absolvierung eines wenig angenehmen umfangreichen medizinisch-psychologischen Gutachtens zurück. Grund genug also, Bescheid zu wissen: Eine aktuelle Übersicht über die Rechtslage bei Alkohol an Steuer bietet das Bundesverkehrsministerium unter www.bmvbw.de Verkehr/ Bußgeldkatalog.

„Doch damit nicht genug, auch der Versicherungsschutz wird bei alkoholisierten Fahrten tangiert“, so Betina Welter, Leiterin Unternehmenskommunikation der Direct Line Versicherung. Bei 0,3 Promille kann bereits eine Mithaftung des Autofahrers eintreten und die Deckung durch die Kaskoversicherung ist gefährdet. Auch Beifahrer, die bei einem offenkundig alkoholisierten Fahrer mitfahren, haben bei einem Unfall nicht den vollen Schadensersatzanspruch. Eine Übersicht über die zivil- und versicherungsrechtlichen Folgen von Promillefahrten bietet www.versicherung-und-verkehr.de. Unfallgegner mit Promille. Wer in einen Unfall verwickelt ist, bei dem der Unfallgegner einen alkoholverdächtigen Eindruck macht, sollte auf jeden Fall auf eine polizeiliche Unfallaufnahme bestehen. Achim Hauser vom Polizeipräsidium Mainz hat da einschlägige Erfahrungen. „Wer etwas getrunken hat, neigt dazu, schnell seine Unfallschuld einzuräumen, weil er nicht kontrolliert werden will. Aber am nächsten Morgen geht der Hickhack los.“ Freilich ist es in der Aufregung des Unfallgeschehens nicht immer einfach, die Übersicht zu bewahren. Direct Line steht deshalb seinen Versicherten mit seinem telefonischen Servicecenter 24 Stunden am Tag für Unfallmeldungen zur Verfügung – einschließlich des guten Rates, wie kritische Situationen zu bewältigen sind.

Die Autoversicherung mit der konsequenten Kundenorientierung
Mit konsequenter Kundenorientierung, einem hervorragenden Preis-/ Leistungsverhältnis und cleveren Produkten hat sich die Direct Line Versicherung AG fest im deutschen Kfz-Versicherungsmarkt positioniert. Aktuell hat die Zeitschrift Finanztest (11/05) den Versicherer erneut zu den fünf günstigsten Versicherungen im Test gezählt. Für ihre ausgezeichneten Serviceleistungen erhielt Direct Line als erstes Unternehmen der Kfz-Versicherungsbranche im Juli 2005 das Zertifikat für Servicequalität des TÜV Süd verliehen. Der Autoversicherer mit dem roten Telefon auf Rädern gehört zur Royal Bank of Scotland Group, einer der größten Bankengruppen weltweit.

Abdruck honorarfrei / Belegexemplar erbeten.

Betina Welter
Direct Line Versicherung AG
T: 0 33 28 – 449-353
betina.welter@directline.de



Pressekontakt

Direct Line Versicherung AG
c/o Herr Florian Schrodt
14329 Berlin

Telefon 03328 449-353
Telefax 03328 449-348
E-Mail presse@directline.de

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