Marderschaden

Solche kleinen Biester, ich würd ihnen am liebsten den Hals umdrehen. Aber meine Prinzipien als Tierschützer verbieten es mir. Was mich so in Rage treibt? Marder sehen in den Kabeln meines Autos einen Leckerbissen und haben sich durch meinen Motorraum wie durch die Delikatessabteilung eines Kaufhauses gefressen.

Und obwohl die Teilkasko-Versicherung von Direct Line die Schäden an Verkabelung, Schläuchen, Gummimanschetten und Dämmmatten sowie Folgeschäden bis 1000,00 EUR durch Marderschäden abdeckt, ist es dennoch ärgerlich. Doch was hilft gegen die gefräßigen Kabelfresser?

Je besser der Motorraum gekapselt ist und je weniger Platz er bietet, desto seltener sind Schäden durch Marderbisse. Die billigste Lösung ist es, Maschendrahtzaun unter das Auto zu legen. Ebenfalls wirksam können Kabelschutz aus verstärktem Kunststoff sowie spezielle Elektroschock- und Ultraschallgeräte sein. Absolut wirkungslos sind hingegen Maßnahmen gegen Marderschaden, die auf Duftstoffe bauen.

Besonders selten von Marderschäden betroffen sind nicht nur Autos von Mercedes sondern auch von Porsche. Die Motoren sind aus aerodynamischen Gründen durch eine feste Bodenplatte gekapselt und der Motorraum ist durch den voluminösen Motor komplett gefüllt. Demgegenüber sind Vans überdurchschnittlich oft von einem Marderschaden betroffen. Die Marder finden dort viel Platz um sich richtig heimisch zu fühlen.

Doch was hilft es mir zu wissen, dass gerade ein Porsche von Mardern verschont bleibt? Hätte ich das nötige Kleingeld und müsste nicht ständig Kind und Kegel transportieren, würde ich statt Familienkutsche schon längst Porsche fahren.

Lesen Sie auch: Marderschaden: 5 Tipps