Pkw-Versicherung - Kündigen und Wechseln

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Zeitungen sind voll von Tipps und Hinweisen zum Wechsel der Pkw-Versicherung und man hat fest vor, es diesmal in Angriff zu nehmen. Schließlich gibt es zahlreiche Angebote, die deutlich günstiger sind als der aktuelle Vertrag. Doch die Weihnachtsvorbereitungen nehmen Zeit in Anspruch, die Geschenke müssen besorgt werden und schließlich steht ja auch noch Silvester auf dem Programm. Schon verlängert sich der Vertrag und man hat es wieder nicht geschafft, zu einer günstigeren Autoversicherung zu wechseln. Doch es gibt Chancen, dennoch aus dem alten Vertrag herauszukommen.

Flattert beispielsweise eine Beitragserhöhung der Pkw-Versicherung ins Haus, darf kann man kündigen. Es ist hierbei unerheblich, wie viele Cents oder Euros monatlich aufgeschlagen werden. Wichtig ist nur, dass sich der Umfang des Versicherungsschutzes trotz Erhöhung nicht ändert. Nach dem Eingang der Mitteilung hat man einen Monat Zeit, den Vertrag zu kündigen. Als Kündigungsgrund sollte die Beitragserhöhung für die Pkw-Versicherung ausdrücklich genannt werden.

Ein Unfall ist zwar nicht wünschenswert, aber dennoch eine wenig bekannte Gelegenheit, die Pkw-Versicherung zu wechseln. Ist der Schadenfall gemeldet und reguliert (Ablehnung oder Erstattung), hat man auch in diesem Fall einen Monat Zeit, zu kündigen. Der Vertrag wird in diesem Fall nach neuem VVG taggenau abgerechnet.

Ein neues Auto bietet generell die Möglichkeit, gleichzeitig eine neue Pkw-Versicherung abzuschließen. Hierbei ist es egal, ob das Fahrzeug fabrikneu ist, oder ob es sich um einen Gebrauchtwagen handelt.

Damit bei der Kündigung auch ja nichts schief geht, sollte man den Brief per Einschreiben mit Rückschein versenden. So kann man jederzeit nachweisen, dass die Fristen eingehalten wurden. Das Versicherungsjahr endet übrigens nicht zwangsläufig mit dem Kalenderjahr. Aufschluss darüber gibt der Versicherungsschein der aktuellen Pkw-Versicherung.